Jeden ersten Donnerstag: Stammtisch (auch für Nichtmitglieder!

Allmendshofen „Grüner Baum“

20 jähriges Jubiläum Städtepartnerschaft

Donaueschingen-Kaminoyama

Kaminoyama

 Seit 1995 Partnerstadt von Donaueschingen
Rund 9.000 Kilometer von Donaueschingen entfernt
Etwa 300 Kilometer nördlich von Tokio auf der japanischen Hauptinsel Honshu (Präfektur Ya-magata)
Beeindruckende Landschaft am Fuß des Zao-Gebirges und am Zusammenfluss von Sugawa und Maegawa
Rund 40.000 Einwohner
Mildes Klima im geschützten Talbodengebiet
Höhenlage 180 Meter über NN; Zao-Gebirge 1.840 Meter über NN
Zulieferindustrie (Unterhaltungselektronik, Maschinenbau, Autoproduktion), Bekleidung, Nahrungsmittel, Land- und Forstwirtschaft, Fremdenverkehr
1458 Entdeckung ergiebiger heißer Quellen (Onsen). Stetige Entwicklung zum Bade- und Erholungsort. 1954 Zusammenschluss kleinerer Ortsteile zur Stadt Kaminoyama.

Donaueschingen

 

 Als „Esginga“ 889 erstmals erwähnt, machte der Ort eine steile Aufwärtsentwicklung. Besondere Bedeutung erlangte Donaueschingen 1723, als Fürst Josef Wilhelm Ernst zu Fürstenberg seine Residenz nach Donaueschingen verlegte. Donaueschingen präsentiert sich dem Besucher als ein internationaler Treffpunkt und dynamische Stadt, in der Traditionen gepflegt werden und in der die Geselligkeit groß geschrieben wird.
Donaueschingen ist seit 1993 Große Kreisstadt und ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum (rund 1.000 Einzelbetriebe sind hier angesiedelt). Ob Großveranstaltungen wie Reitturnier, die Donaueschinger Musiktage oder Ausstellungen im Museum Biedermann: Hier ist für jeden was dabei!
Der Slogan „Donaueschingen – Die Quelle und mehr“ verweist auf die Vielfältigkeit dieser Stadt und ihre Bedeutung für Europa, vor allem auch auf den Donauursprung. Die historische Donauquelle und der Donaubeginn sind weltweit bekannte Touristenattraktionen.

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

Montag, 19. Jan. 2015 | 20:15 Uhr

Soshite chichi ni naru
Like Father, like Son

Ryota Nonomiya (Masaharu Fukuyama) ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, Geld das Wichtigste in seinem Leben. Seine Perspektive ändert sich, als er einen Telefonanruf aus der Geburtsklinik bekommt. Von der Krankenschwester erfährt Ryota, dass sein sechsjähriger Sohn nicht sein eigen Fleisch und Blut ist – als Säugling wurde er aus Versehen mit einem anderen Kind vertauscht. Ryota und seine Frau Midori (Machiko Ono) sind von der Nachricht geschockt. Hinzu kommt, dass das andere Elternpaar stark von Ryota divergierende Wertvorstellungen hat, besonders der Vater Yudai Saiki (Lily Franky). Nun stehen Ryota und seine Frau vor einer fundamentalen Entscheidung: Wollen sie ihren leiblichen Sohn in ihre Obhut nehmen oder behalten sie den Jungen, der ihnen ans Herz gewachsen ist und den sie seit sechs Jahren aufgezogen haben? Dann tritt eine unerwartete Veränderung ein: Durch den aufgezwungenen Kontakt mit Yudai entdeckt Ryota immer mehr die wahre Bedeutung von Vaterschaft und Familie…

Montag, 23. Feb. 2015 | 20:15 Uhr

Kaze tachinu

Wie der Wind sich hebt
Animationsabenteuer nach der wahren Geschichte eines japanischen Flugzeugkonstrukteurs.

Der letzte Film des für „Chihiros Reise ins Zauberland“ Oscar-prämierten Animéspezialisten Hayao Miyazaki ist keine Fantasy-Geschichte, sondern basiert auf dem Leben des Flugzeugingenieurs Jiro Horikoshi, der die Japaner mit einem wirkungsvollen Bomber im Zweiten Weltkrieg ausrüstete.
Jiro Horikoshi träumt schon als Kind vom Fliegen. Weil er schlecht sieht, darf er jedoch nicht Pilot werden. Er wird stattdessen Ingenieur. Über die Lebensgeschichte von Jiro erzählt der Film auch ein Stück japanischer Geschichte. Besonders eindrucksvoll realisiert ist die Szene des Erdbebens von Kanto 1923, während dem Jiro seine spätere Frau Nahoko kennenlernt, Weltwirtschaftskrise und Zweiter Weltkrieg folgen.

Veranstalter: „Guckloch-Kino“ Villingen

 

Sonntag, 26. Apr. 2015 | 19:00 Uhr

 

 

 

Tokkyu sambyaku-ri

Express 300 Meilen
Sonderaufführung mit musikalischer Live-Begleitung des Pianisten Günter A. Buchwald
Im letzten Jahr restaurierte Professor Yoneo Ota (Osaka University of Arts) diesen Stummfilmklassiker, den Stummfilmmusiker Günter Buchwald als ganz besonderes Highlight unseres Japan-Schwerpunktes live am Klavier und der Violine vertont. Die 1930 entwickelte Lokomotive „Express 300 Meilen“ war seinerzeit das Flagschiff der japanischen Eisenbahngesellschaft: Nicht nur, dass sie die schnellste Lokomotive war. Sie war auch die mit der größten Reichweite. Sie konnte 300 Ortsdistrikte ohne Auftanken durchqueren, was einer Reichweite von 500 Kilometern entsprach. Das Eisenbahnministerium beauftragte einen Regisseur, einen Werbefilm zu drehen, der die technische Leistung der Lokomotive darstellen sollte. Das Ergebnis war allerdings ein Actionfilm.

 

 

Dienstag, 28. Apr. 2015 | 19:30 Uhr

   Rathaussaal 

Atombombenabwürfe auf Japan – Warum?
– Zum 70. Gedenkjahr –

Gegenwärtige Situation um Hiroshima- sowie Nagasaki-Fragen Wie entstanden die Atombomben? Warum wurden Hiroshima und Nagasaki ausgewählt? Wie groß waren die Schäden in Hiroshima und Nagasaki? Wie behandelte die amerikanische Besatzungsmacht die Atombombenopfer?    

Donnerstag, 18. Juni. 2015 | 19:30 Uhr

   Rathaussaal 

 

 Pilgern in Japan

„Wichtigstes Anliegen der Pilgerreise ist das Gebet vor der Hauptstatue Kannons. Viele Pilger singen dabei auch das für einen jeden Tempel vorgesehene Tempellied (go-eika). Allerdings betet man meistens vor einer Stellvertreter-Figur, da die Mehrzahl der verehrten Tempel-Bildnisse sogenannte verborgene Buddhas (hibutsu) darstellen. Neben dem Gebet im Haupttempel ist die Bestätigung des Besuchs im Tempelbüro eine wesentliche Tätigkeit. Die Tempelstempel und Kalligrafien werden in einem Buch oder auf einer Bildrolle gesammelt.

Häufig werden auch Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung des Tempels besucht. Während früher der Pilgerweg zumeist zu Fuß bewältigt wurde, sind Wanderer heute in der Minderzahl. So zeigt eine moderne, allerdings nicht repräsentative Erhebung, dass 51 % aller Pilger mit dem eigenen Pkw unterwegs sind, während 40 % mit dem Bus oder der Bahn reisen. Nur eine kleine Minderheit wandert oder fährt mit dem Rad.“ (Wikipedia)

Frau Dr. Schwanitz und Herr Dr.Wierling berichten vom Pilgern in Japan!